20. Oktober 2016

Rezension: Dark Wonderland (I)

 Seit meinem zehnten Lebensjahr sammele ich Insekten, nur so kann ich ihrem Geflüster ein Ende machen.

 

Titel:

Dark Wonderland - Herzkönigin 

Originaltitel:

 Splintered

Autor:

A. G. Howard 

Genre:

Fantasy 

Erschienen:

24.11.2014

Verlag:

Cbt
Link zur Verlagswebsite


Inhalt:

Die Geschichte handelt von der Urururgroßenkelin Alice Liddels, besser bekannt als Alice im Wunderland. Seit der 5. Klasse hört Alyssa Gardener Insekten und Blumen reden. Nach einem verwirrenden Besuch bei ihrer Mutter in der Irrenanstalt, beschließt sie, in das Wunderland zu reisen, um den Fluch, der auf ihrer Familie liegt, zu brechen. Ein Riss in einem Spiegel bringt sie zum Kaninchenloch, doch unbeabsichtigt folgt ihr bester Freund Jeb ihr in das Land, das so viel finsterer ist als es in den Büchern beschrieben ist. Dort wartet bereits der zwielichtige und verführerische Morpheus auf sie, Alyssa Jugendfreund, der sie in ihrer Kindheit in ihren Träumen besucht hat.

 Meinung:

Die Wendungen des Plot beruhen anfangs auf dem Fluch der Liddels, wechseln dann zu der Dunkelheit des Wunderlandes, bis sie schließlich, kurz vor der Hälfte des Buches, auf Morpheus Plänen und Taten liegen bleiben.
Dies tut der Spannung allerdings keinen Abbruch – ganz im Gegenteil: die vielen Wendungen lassen dem Leser zwar kurze Pausen, reißen ihn danach aber weiter durch die Geschichte.

Auch die Charaktere sind sehr sympathisch.
Alyssa fürchtet sich davor, verrückt zu werden. Auch möchte sie ihre Mutter aus der Irrenanstalt befreien. Darum entschließt sie sich dazu, das Wunderland zu betreten, auch wenn ihre Mutter sie mehrfach davor gewarnt hat.
Jeb ist ihr gefolgt, obwohl er nicht wusste, was ihn erwartet. Er würde alles für sie tun – sogar sterben.
So geht es auch Morpheus, der durch seine Geheimnisse einen mysteriösen, zwielichtigen Eindruck hinterlässt, wenn es darauf ankommt aber auch sehr viel Mut zeigt.

Das dunkle Wunderland spiegelt den Wahnsinn von Alyssas Vorfahrinnen, eine Mischung aus dem magischen Inhalt von ‚Alice im Wunderland‘ und allen möglichen Horrorvorstellungen.

Fazit:

Im Ganzen ist das Buch magisch, düster und mitreißend.
Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sternen. 


Man kann es nicht aufhalten. Du kannst den Stimmen ebenso wenig entfliehen, wie ich es konnte. Urururoma hätte niemals in das Kaninchenloch steigen sollen.


~Pauline

9. Oktober 2016

Rezension: Die Auserwählten im Labyrinth

IM LABYRINTH BEGINNT DAS GRAUEN...

 

Titel:

Die Auserwählten: Im Labyrinth

Originaltitel:

 The maze runner

Autor:

James Dashner 

Genre:

Dystopie, Fantasy 

Erschienen:

2011

Verlag:

Carlsen / Chicken House

Link zur Verlagswebsite 

 

Inhalt:

Die Geschichte handelt vom etwa 16-jährigen Thomas, der plötzlich ohne Erinnerungen in einer engen Metallbox aufwacht. Er landet auf der sogenannten „Lichtung“, die von den unüberwindbaren Mauern eines gigantischen Labyrinthes umgeben ist. Die andere Lichter, die zum Teil schon mehrere Jahre auf der Lichtung leben, nehmen ihn zunächst freundlich auf – bis auf einmal merkwürdige Dinge geschehen. Schon einen Tag später schlägt die Freundlichkeit vollständig in Misstrauen um, als ein bewusstlosen Mädchen auftaucht. Die Tatsache, dass sie nur einen Tag nach Thomas ankommt verwirrt die Lichter schon, denn eigentlich hätte sie erst einen Monat später ankommen dürfen. Doch sie ist außerdem das erste Mädchen – und sie sagt das nahende Ende vorher. 
Nachdem er, gegen alle Regeln, einer Nacht im Labyrinth verbringt, um zwei Lichter zu retten, wird Thomas zum Läufer ernannt, die jeden Tag auf der Suche nach einem Ausgang durch das Labyrinth laufen.
Doch scheinbar haben seine und die Ankunft des Mädchens etwas verändert, doch die Zeit, um das Rätsel zu lösen läuft davon…

Meinung:

 Der Plot gibt sehr geschickt an den richtigen Stellen Informationen, lässt sie an anderen Stellen aber auch weg. So wird es für den Leser sehr schwer, vorherzusagen, was als nächstes passiert – oder was in Thomas Vergangenheit vorgefallen ist.
Auch die Spannung wird unter anderem auf diese Weise aufgebaut, dabei helfen aber auch der Kampf gegen die Griewer und das Rennen gegen die Zeit.
Der Schreibstil ist einfach fantastisch – gut verständlich, flüssig und mitreißend. Er ermöglicht das vollständige Versetzen in die Situation der Charaktere – stellenweise hatte ich wahnsinniges Herzklopfen.
Auch die Charaktere sind sehr gut gelungen, ich fand Thomas ab der ersten Seite sympathisch, gerade weil er sich meist sehr menschlich verhält, Angst hat, wütend ist oder einfach etwas Dummes tut oder sagt. Allerdings überwindet er seine Angst wenn es darauf ankommt und würde für seine Freunde durchs Feuer (beziehungsweise durch Labyrinth) gehen.
Newt ist der geborene Anführer, auch wenn er eigentlich in der Rangfolge hinter Alby steht. Denn im Gegensatz zu diesem behält er den Großteil der Zeit einen klaren Kopf und trifft gute Entscheidungen. Seine Freundschaft zu Alby hilft ihm, diese dann auch durchzusetzen, obwohl er nicht der Anführer ist.
Auch Minho ist ein sehr gelungener Charakter, er ist der Hüter der Läufer und Thomas Ausbilder. Er ist einer der wenigen, die Thomas freundlich behandeln, seit dieser ihn und Alby vor den Griewern gerettet hat. Alby dagegen behandelt Thomas seit dem noch unfreundlicher, denn er hat sich an etwas vor dem Labyrinth erinnert – in dem Thomas eine große Rolle spielt.
Minho steht immer hinter Thomas – er war es auch, der seine Ernennung zum Läufer vorgeschlagen hat.
Auch der kleine Chuck spielt im Buch eine ziemlich große Rolle, er ist zunächst Thomas einziger Freund. Denn auch wenn der 12-jährige mir seinem Geplapper eine echte Nervensäge sein kann, ist er immer für Thomas da.
Zu guter Letzt muss ich noch Teresa erwähnen. Obwohl sie zunächst im Koma liegt, kommuniziert sie auf einem telepathischen Weg mit Thomas und behauptet ihn zu kennen. Doch auch sie kommt ihm bekannt vor, nur kann er sich an nichts erinnern. Als sie schließlich aus dem Koma aufwacht, vergisst auch sie alles, nur die Worte „ANGST ist gut“ auf Handgelenk bleiben. Teresa ist vermutlich mutiger, als die Hälfte der Jungs zusammen, die beweist sie mehrfach.
Die ganze Geschichte spielt in einem riesigen Labyrinth, welches für die unzähligen Versuche, das Rätsel zu knacken steht – und ihre Sackgassen zeigt.

 Fazit:

Der Fazit des ganzen ist, dass das Buch sehr gelungen ist, und allen gefallen sollte, die Dystopien mögen, mich persönlich erinnert es ein wenig an eine Mischung aus Die Tribute von Panem und Die Bestimmung: Die Jugendlichen kämpfen um ihr Leben, und versuchen den Ausgang aus ihrem „Gefängnis“ zu finden, ohne zu wissen, was sie erwartet.
Ich gebe dem Buch auf jeden Fall 5 von 5 Sternen.


ANGST ist gut!

~Pauline

1. Oktober 2016

Rezension: Die Herren von Winterfell

Der Winter naht.


Titel:

Das Lied von Eis und Feuer - Die Herren von Winterfell

Originaltitel:

A song of ice and fire, book one - A game of thrones

Autor:

George R.R. Martin

Genre:

Fantasy 

Erschienen:

1997

Verlag:

Blanvalet

Inhalt:

Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skupellose Adlge scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens einer uralten finsteren Macht gegenüber. 
Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!


Meinung:

Der Plot ist interessant, gut strukturiert und klar ausgebaut.
Es finden sich viele überraschende Wendungen, aber auch emotionale und lustige Szenen.
Die Spannung wird durch Cliff Hanger am Kapitelende und anschließendem Perspektivenwechsel sehr geschickt aufgebaut, bricht aber auch nicht ab, da das nächste Kapitel mit der aufgestauten Spannung eines vorgegangenen Kapitels fortsetzt.
Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und klar verständlich.
Die Charaktere sind von der ersten Seite an sympathisch – oder auch nicht, je nach dem welche Rolle der Autor ihnen vorgesehen hat.
Auch das Setting passt perfekt zur Geschichte, in Westeros naht der Winter, der viele Jahre dauern wird und das Land in eine große Hungersnot stürzen kann. Dies lässt sich auch als Symbol für das nahende Unheil deuten.

Fazit:

Der Erfolg der Serie kommt nicht von nirgendwo. Die spannende Geschichte, kombiniert mit liebenswerten Charakteren (und hassenswerten, je nach Rolle) fesselt jeden Fantasy-Fan und verdient daher ganz klar 4.5 von 5 Sternen.


"Kann ein Mann tapfer sein, auch wenn er sich fürchtet?"

"Das ist der einzige Moment, in dem er tapfer sein kann"






~Pauline

Rezension: Die dunklen Mächte (I)

Es gibt nichts wichtigeres als die Liebe. Und kein Gesetz steht über ihr.


Titel:

Die dunklen Mächte - Lady Midnight

Originaltitel:

The dark artifices

Autor:

Cassandra Clare

Genre:

Fantasy, Thriller 

Erschienen:

17.05.2016 

Verlag:

Randomhouse

Inhalt:

Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnlichen Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt...


Meinung:

Der Plot des Buches ist interessant und spannend aufgebaut, er hält viele unerwartete Wendungen bereit, die der Leser sich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen ausmalt.
Der Schreibstil ist fesselnd und gut zu verstehen, auch baut er weiterhin Spannung auf und lässt mit viel Gefühl das Buch lebendiger wirken.
Viele Leser waren mit den Charakteren unzufrieden und schrieben, dass sie Emma Carstairs als nervig empfänden, dem kann ich allerdings nicht zustimmen. Natürlich verändert es einen, wenn man mit 12 seine Eltern verliert und anschließend bei der Ermordung und Verwandlung unzähliger Schattenjäger zusehen muss.
Die Charaktere sind gut durchdacht und durch deutliche Beschreibungen lässt sich leicht ein klares Bild von ihnen bilden.
Als Setting hat die Autorin das sonnige Los Angeles gesetzt, das meiner Meinung nach einen krassen Gegensatz zu den kaltblütig Morden bietet und diese so noch weiter hervorhebt.
Allerdings finde ich Irdische, bei denen sich plötzlich herausstellt, dass sie (zum Teil) Schattenjäger sind mittlerweile etwas langweilig…

Fazit:

Eine gute Geschichte mit vielen Wendungen und einem guten Schreibstil. 
Lady Midnight bekommt von mir 4.5 von 5 Sternen



"Ein Raumdämon? Oder ein..."

"Ich denke, das ist ein Zwergpudel" sagte Julian, seine Mundwinkel zuckten.

"Und ich glaube nicht, dass er bewaffnet ist"





~Pauline

30. Juni 2016

Rezension: Clockwork Angel

Londons Unterwelt mag gefährlich sein, doch die Liebe ist die gefährlichste Macht von allen.


Titel:

Die Chroniken der Schattenjäger - Clockwork Angel

Originaltitel:

The Infernal Devices. Book One. Clockwork Angel

Autor:

Cassandra Clare

Genre:

Fantasy 

Erschienen: 

2010 bei Margaret K. McElderry Books
2011 im Arena Verlag

 Verlag:

Arena Verlag
Clockwork Angel im Arena Verlag {Link}

 Inhalt: 

Die sechzehnjährige Tessa sollte sich eigntlich darauf konzentrieren, ihren verschwundenen Bruder zu suchen - und nicht, sich in zwei Jungen gleichzeitig zu verlieben. Während in Londons Straßen nach Einbruch der Dunkelheit finstere Kreaturen umherschleichen, verstrickt Tessa sich immer tiefer in ein gefährliches Liebesgeflecht. Und schon bald braucht sie all ihre Kräfte, um nicht nur ihren Bruder zu retten, sondern auch ihr eigenes Leben. 

Meinung:

 Ich liebe schon die Chroniken der Unterwelt, die Chroniken der Schattenjäger sind genauso gut... Ich finde die Idee der Clockwerk-Automaten einfach nur genial, genau wie die Schattenjäger.
Der Schreibstil ist einfach nur klasse, spannend und flüssig...
Die Charaktere sind wirklich liebenswert, Will ist schön geheimnisvoll und düster, Jem dagegen eher offen und freundlich. Und Henry ist einfach nur witzig, Charlotte bewundernswert.
Außerdem war es einfach klasse, Bekannte, wie Magnus Bane (Wer liebt ihn bitte nicht?) oder Camille... Und natürlich die Vorfahren unserer guten Freunde aus dem New Yorker Institut. 
Fehler habe ich keine bewusst wahrgenommen.
Man kann wirklich sehr gut mitfiebern, und es gibt ein paar wirklich überraschende Wendungen... 

Fazit: 

Großartiger Plot mit spannenden Wendungen und liebenswerten Charakteren - ganz klar 5 von 5 Sternen.


Schwarz für die Jagd in dunkler Nacht 

Weiß für Tod und Totenwacht

Gold für die Braut im Hochzeitskleid

Rot für Magie und Zauberzeit




~Pauline

23. Mai 2016

Rezension: Bannwald

Eben noch schien alles klar zu sein:

Tauren töten, Leonen heilen.

Doch wenn dein größter Feind dich

plötzlich verschont und du selbst

mörderische Fähigkeiten an dir entdeckst,

auf welcher Seite stehst du dann?


Titel:  

Bannwald

Originaltitel:

Bannwald

Autor:

Julie Heiland

Erschienen: 

2015

Verlag:

Fischer Verlag
Link zur Verlagswebsite

 Inhalt: 

Die 17-jährige Robin gehört dem Stamm der Leonen an, der seit Generationen von den mörderischen Tauren unterdrückt wird.
Als Robin eines Tages von dem jungen Tauren Emilian verfolgt wird, rechnet sie mit dem Tod - doch es kommt ganz anders.
Eine spannende Saga um Macht und Liebe mit unerwarteten Wendungen nimmt ihren Lauf. Denn Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß - ihr größter Feind.


Meinung: 

Bannwald hat einen sehr spannenden Plot, der schon in den ersten Kapiteln einige Wendungen bereithält. So, aber auch durch den flüssigen und fesselnden Schreibstil, wird die Spannung schon ganz am Anfang aufgebaut.
Die Charaktere sind genauso gut:
Robin ist stark und unabhänig - ein großartiges Vorbild für alle weiblichen Leser. Emilian ist geheimnisvoll, ein wenig düster und einfach gutaussehend, der typische Traumtyp.  Ihre Handlungen sind logisch begründet und leicht nachzuvollziehen. 
Nur Birkaras erscheint ein wenig fehl am Platz des "Bösen", einfach weil er immer schwächer wird. Doch sein gesamter Charakter lässt dies leicht vergessen, genau wie der Fakt, dass er trotzdem stärker als alle anderen ist.


Fazit:

Eine großartige Debütroman mit einer spannenden Geschichte und einem fesselnden Schreibstil.
Ich vergebe 5 von 5 Sternen.



Eben noch schien alles klar zu sein:

Tauren töten, Leonen heilen.

Doch wenn dein größter Feind dich 

plötzlich verschont und du selbst

mörderische Fähigkeiten an dir entdeckst,

auf welcher Seite stehst du dann?



~Pauline

12. Mai 2016

Rezension: Indigo und Jade

 "Warum seht ihr Menschen Tränen als Schwäche an?", erwiderte er sanft. "Ihr weint nur, wenn ihr zu viele oder zu starke Gefühle habt. Sieh es nicht als Zeichen von Schwäche an. Weinen ist nur eine andere Form von Starksein. Zerstörte Menschen haben keine Tränen mehr. Sie sind tot. Du bist das genaue Gegenteil, Jade."

 

Titel:   

Indigo & Jade

Originaltitel:

Indigo und Jade

Autor:

 Britta Strauss

Genre:

Fantasy 

Erschienen: 

März 2016

Verlag:

Drachenmond Verlag
Link zur Verlagswebsite 


 Inhalt: 

 Als die heimatlose Jade nach einem misslungenen Diebstahl von den Häschern der grausamen Scylla gefangengenommen und misshandelt wird, glaubt sie, ihr Dasein sei zu Ende. Halbtot in den von gefährlichen Kreaturen bevölkerten Wäldern ausgesetzt, schließt sie mit ihrem Leben ab. Doch Indigo, ein mysteriöser Vagabund, scheint nur auf sie gewartet zu haben. Er rettet Jade das Leben und zwingt sie dazu, an seiner Seite auf eine lange Reise zu gehen. Eine Reise voller tödlicher Gefahren, deren Sinn und Ziel sie nicht kennt. Tausend Geheimnisse umgeben Indigo, unzählige Feinde verfolgen seine Spur. Jeder Tag und jede Nacht machen Jades Reisegefährten nur noch rätselhafter, doch sie ist entschlossen, die Wahrheitüber ihn herauszufinden.

Meinung:  

Das Buch ist unheimlich fesselnd und phantasievoll geschrieben. Auch wenn die ganzen Namen und die Perspektivenwechsel mich am Anfang ein wenig verwirrt haben, habe ich mich ziemlich schnell daran gewöhnt. Die Charaktere sind sehr sympathisch: Jade, die niemanden mehr hat, außer ihrem Bruder, den sie zu verlieren droht. Indigo, der Tag für Tag gegen seinen Fluch kämpfen muss, den die grausame Königin Jamashree, Scyllas Mutter, auferlegt worden ist.
Natürlich darf Ischme, Indigos Opalfüchsin, nicht vergessen werden. Sie ist einfach obercool, man muss sie wirklich lieben. 
 Der Schreibstil hat mich wirklich überrascht, ich hätte nicht erwartet, dass das Buch so gut ist. Einfach weil ich noch nie davon gehört habe

Das Cover finde ich einfach nur wunderschön, geheimnisvoll und hat eine magische Anziehungskraft. Die Schrift sieht aus, als würde sie im Licht schillern, obwohl das gar nicht der Fall ist... Ich liebe es einfach, das Cover anzusehen.....



Fazit: 

Das Buch ist fesselnd, düster und geheimnisvoll, vermischt mit einem Hauch von Liebe. 
Und es ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen! 

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

"Auf den Östlichen Inseln des Windes könnten wir auch Glück haben. Sie sind schwer zu erreichen und ... nein, warte. Ich habe sie vor ein paar Jahren zerstört."

Was? Warum? 

"Jamashree war mit den Handelsbeziehungen nicht zufrieden." 


~Pauline


7. Mai 2016

Rezension: Dark Elements - Steinerne Schwingen

Ich kann Dämonen aufspüren,

denn ich bin eine von ihnen.


Ich kann Menschen bis in die Seele schauen.


Und ich kann sie ihnen rauben

- mit einem Kuss.

 

Titel: 

Dark Elements - Steinerne Schwingen

Originaltitel:

White hot kiss

Autor:

 Jennifer L. Armentrout

Genre:

Fantasy, Romantasy

Erschienen:

Deutsche Version: 2015
Originalversion: 2014

Verlag:

HarperCollinsGermany 
Link zur Verlagswebsite


Inhalt:

Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut - und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet ... und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft.


Meinung:

Ich fand das Buch einfach nur klasse.
Layla ist ein sehr interessanter Charakter, da sie zur Hälfte Dämonin und zur Hälfte Wächterin ist, fühlt sie sich von den Wächtern ein wenig ausgeschlossen, doch das treibt sie nur weiter an, sich nützlich zu machen. Sie versucht immer, ihren Freunden zu helfen, auch wenn diese gegen mächtige Dämonen kämpfen, gegen die Layla nicht den Hauch einer Chance hat. Damit erinnert sie mich ein bisschen an Katy aus der Lux-Reihe, die auch von der Autorin geschrieben wurde.
Roth dagegen ist mächtig, geheimnisvoll und attraktiv, die perfekte Kombination also. 
 Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Ich musste beim Lesen oft Lachen, von Dämonen, die für einen Snack bei McDonalds vorbeischauen, bis zu Riesenschlangen, die Bambi heißen, ist alles dabei.


Fazit:  

Ich fand das Buch wirklich gelungen und kann es nur weiterempfehlen. Dark Elements ist der Lux-Reihe sehr ähnlich, aber dennoch grundverschieden.
Ich musste auch sehr über den Satz "Die Kacke war am Dampfen" lächeln, denn er wird in der Lux-Reihe sehr oft erwähnt, meist von Daemon. Ein weiterer Beweis, dass beide Reihen von der gleichen Autorin geschrieben wurden.

Von mir gibt es 4.5 von 5 Sternen.



Ein Dämon trieb sich bei McDonalds herum. Ein Dämon mit einer Vorliebe für Big Macs.


~Pauline

5. Mai 2016

Rezension: Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

          WEIHE

    LEIB und SEELE

             dem

       IMPERIUM.


    BEHALTE DEIN

           HERZ

         für DICH. 


Titel:

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

Originaltitel:

An Ember in the Ashes

Autor:

Sabaa Tahir

Genre:

Fantasy 

Erschienen: 

Deutsche Version: 15.5.2015
Originalversion: 28.4.2015 

 Verlag:

One Verlag
Link zur Verlagswebsite 
 

Inhalt: 

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür ton, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia auf ganz unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. 

Während Elias dazu ausgebildet wird, die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste der Militärakademie vor und tifft auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste... 


Meinung: 

Ich fand das Buch sehr spannend, aber auch unheimlich gefühlvoll geschrieben. Man konnte Laias Gefühle, als ihre Großeltern getötet wurden, sehr gut nachvollziehen, genauso wie die Angst, auch getötet zu werden. Mit der Enthüllung ihrer wahren Herkunft hat Laia mich wirklich überrascht, aber auch durch ihre Taten. Schon in den ersten Sätzen wird klar, dass Laia ein sehr liebenswerter Charakter ist.
Durch wechselnde Perspektiven kann man sich aber auch gut in Elias hineinversetzen. Genau wie Laia muss man ihn einfach ins Herz schließen, denn obwohl er aus Laias Sicht, wie jede Maske, hart und grausam sein muss, erkennt man, dass er vollkommen anders ist als die anderen Masken.

Das Cover ist wirklich wunderschön. Vor dem Lesen erkennt man nur zwei Augen, die jedoch ziemlich interessant wirken. Doch wenn man den Inhalt kennt, sieht man soviel mehr: Elias Augen, seine Maske, die bereits verblasst, die Arena... Im Nachhinein ist es ein ziemlich aussagekräftiges Cover, das gleichzeitig so gut wie nichts verrät. 


Fazit: 

Der Inhalt ist top, die Idee sehr gut umgesetzt. 
Ganz klar 5 von 5 Sternen.




WER SEINE MASKE ABLEGT,

hat keine Angst mehr.

WER KEINE ANGST MEHR HAT,

lässt sich nicht länger unterdrücken.

WER SICH NICHT LÄNGER UNTERDRÜCKEN LÄSST,

entzündet den Funken der Freiheit.

LAIA, DIE SKLAVIN, UND ELIAS, DER KRIEGER.

Sie sind bereit, sich ihrem Schicksal zu stellen.





~Pauline