23. Juni 2017

Rezension: Diamantkriegersaga (II)

Heimweh tropfte süß und bitter zugleich in mein Herz, ein Heimweh nach einem Reich, das ich in diesem Leben und auf diesem Planeten noch nicht kennengelernt hatte.


Titel:

Diamantkriegersaga - La Lobas Versprechen

Autor:

Bettina Belitz

Erschienen:

24. Oktober 2016

Genre:

Fantasy, Romantasy

Verlag:

Randomhouse / cbt

Inhalt:

Sara kann ihr Glück kaum fassen, als Damir plötzlich in ihr Leben zurückkehrt, obwohl er doch eigentlich den Bund des Schwertes mit einer anderen Kriegerin eingegangen ist. Dass ihre Treffen zunächst geheim bleiben müssen, nimmt Sara in Kauf. La Loba, bei der sie sich auf die Aufnahme in den Geheimbund der Diamantkrieger vorbereitet, erkennt, dass hier etwas nicht stimmen kann. Sara wird auf eine schwere Probe gestellt: Welche Rolle kann und wird Damir in Zukunft in ihrem Leben spielen? Und ist sie in der Lage, ihre dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen?

Meinung:

Der Plot dieses Bandes ist relativ schlicht gehalten und beschäftigt sich hauptsächlich mit Saras Ausbildung und ihren Gefühlen für Damir, und ab der Mitte um den sogenannten Finsterschatten, der Sara in diverse Schwierigkeiten bringt.
Der Schreibstil ist wie im ersten Band ziemlich gut: klar verständlich, direkt und auch fesselnd, obwohl es an den weniger spannenden Stellen sehr leicht ist, das Buch aus der Hand zu legen - wenn auch nicht für lange Zeit.
Die Spannung ist in der ersten Hälfte des Buches eher gering, steigt aber mit dem Erscheinen des Monstrums sprungartig und beendet das Buch mit einem wirklich miesen Cliffhanger, quasi mitten in der Szene. Das soll nicht heißen, dass das Ende willkürlich gewählt ist, im Gegenteil, denn trotzdem wird das wahrscheinlich größte Rätsel des Buches gelüftet.
Sara ist immernoch ein sehr liebenswerter Charakter, denn sie versucht weiterhin verzweifelt, gegen ihre Vergangenheit anzukämpfen und nicht aufzugeben. Sie ist ein unheimlicher Dickkopf, lässt sich aber durchaus helfen, wenn es darauf ankommt und gibt alles, wenn ihre Liebsten sie brauchen.
Auch La Loba und Ariel habe ich im Verlauf der Geschichte sehr ins Herz geschlossen. Die beiden sind immer offen und unheimlich warmherzig, kümmern sich um Sara und verzeihen ihr, egal was sie tut.
Das gesamte Prinzip der Diamantkrieger liebe ich einfach: Ihre Schwerter, die für normale Menschen unsichtbar sind, ihre Wiedergeburten, Saras Erinnerungen an ihr Leben als Amazone. 

Fazit:

Das Buch hat ein riesiges Potenzial, das zum Großteil auch sehr gut umgesetzt wurde. Allerdings wird das Buch stellenweise doch etwas langweilig, besonders am Anfang, wenn es nur um Saras Ausbildung geht. Darum vergebe ich 4 von 5 Sternen.

"Wir haben doch nicht etwa wegen dem Pizzaboten unser Leben riskiert und ungefähr sieben rote Ampel überfahren?"
La Loba zuckte nur mit den Schultern.
"Ich wollte zurück sein, bevor sie geliefert wird. Hat ja geklappt."


 
~Pauline 

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