24. Juli 2017

Rezension: Die Getreuen und die Gefallenen (I)

Denn woher, wenn nicht vom Urheber alles Bösen, hätte eine solche Boshaftigkeit entspringen sollen?


Titel:

Macht - Die Getreuen und die Gefallenen

Originaltitel:

Malice (The Faithful and the Fallen 1)

Autor:

John Gwynne

Genre:

Roman, Fantasy

Erschienen:

19.06.2017

Verlag:

Blanvalet/ Random House

Inhalt:

Wo sich die Verfemten Lande erstrecken, färbte Blut die Welt einst rot. Wo heute uralte Ruinen stehen, bezwangen Menschen Giganten. Wo einzig das Heulen der Woelven erklingt, brannte vor tausenden Jahren die Welt.
Doch zu lange haben sich die Menschen in Sicherheit gewähnt. Nun weinen die Gigantensteine Blut, und in den Verfemten Landen regt sich erneut, was für immer verbannt sein sollte. Ein uralter Feind hat längst eine Allianz geschmiedet und wartet darauf, dass seine Stunde kommt. Und nur einer vermag es, ihn aufzuhalten, wenn die Schwarze Sonne die Welt betritt…

Meinung:

Zuerst einmal zum Plot: Ich persönlich finde, dass der Plot nicht sehr gelungen ist. Ich hatte Schwierigkeiten, den Handlungen zu folgen.
Der Spannungsaufbau gefällt mir ganz gut. An manchen Stellen hatte ich ziemliche Probleme, das Buch aus der Hand zu legen. Manchmal bestand jedoch gar keine Spannung und die Geschichte war ziemlich trist.
Der Schreibstil ist ziemlich durchwachsen. Stellenweise ist er sehr flüssig und angenehm zu lesen, Stellenweise ist er allerings auch ziemlich abgehackt.
Die Charaktere sind sehr gut gelungen und waren sehr sympathisch, jedoch hatte ich zeitweise ziemliche Probleme, sie auseinander zu halten. Besonders groß war dieses Problem bei dem ständigen Perspektivenwechsel.
 

Fazit:

Ich fand das Buch im Großen und Ganzen gut. Es hatte einige Stellen, an denen ich einiges zu bemengeln hatte, aber hat sicg dennoch 3,5 von 5 Sternen verdient.

Romar war gekommen, so wie ein Racheengel aus der Zeit der Geißelung.


~Lissy 

Rezension: Diamantkriegersaga (I)

Diamanten waren hörbar, ohne dass ich ihre Frequenz hätte nachsingen können.

 

Titel:

Diamantkriegersaga - Damirs Schwur

Originaltitel:

Diamantkriegersaga - Damirs Schwur

Autor:

Bettina Belitz

Genre:

Fantasy, Romantasy

Erschienen:

22.02.2016

Verlag:

Cbt
Link zur Verlagswebsite

 

Inhalt: 

ERWACHE.
ERKENNE DICH.
NUTZE DEINE FÄHIGKEITEN.
KÄMPFE!

Die 17-jährige Sara hat ihre Seele an die Hydra verkauft - jene düstere Unterwelt, für die sie als Meisterdiebin arbeitet und wertvollen Diamantschmuck aus den Villen der Reichen stiehlt. Was mit den Diamanten geschieht, interessiert Sara nicht - bis der mysteriöse Damir in den Katakomben der Unterwelt auftaucht. Die beinahe magische Anziehungskraft zwischen den beiden weckt in Sara übermenschliche Fähigkeiten, von denen sie bisher nichts ahnte. Die Fähigkeiten einer Diamantkriegerin. Ein gefährlicher Wandlungsprozess setzt ein, an dessen Ende Sara sich entscheiden muss, auf welcher Seite sie steht: auf der des Lichts oder auf der des Schattens.

Meinung:

Das Buch hat mich ehrlich überrascht - ich hätte ein gut verzweigtes Diebesnetz erwartet, aber keine einzelne Diebin, die für einen drogendealenden Zuhälter arbeitet. Auch das Zusammentreffen von Sara und Damir hätte ich mir ganz anders vorgestellt. Dadurch sind für mich ein paar überraschende Wendungen entstanden, die die Spannung des Buches ein wenig steigern. Sie entsteht allerdings hauptsächlich durch den Plot, der einfach mal etwas anderes ist und der immer wieder Fragen aufwirft.
Der Schreibstil ist zwar flüssig und lässt sich gut lesen, baut aber keine Spannung auf.
Sara habe ich schon auf den ersten Seiten ins Herz geschlossen, sie ist zwar eine Diebin, handelt aber aus der Not heraus und hatte eine schwierige Kindheit. Ihre zunehmnde Verwirrung wird sehr gut dargestellt, genau wie die Sorgen, die sie sich macht. Sie kann den Leser durch ihre unüberlegten Handlungen aber auch schnell in den Wahnsinn treiben.
Auch Damir ist ein sehr faszinierender Charakter: Er spricht fast nur in Rätseln - wenn er Sara überhaupt etwas verrät.
Den Titel finde ich dagegen vollkommen unpassend. Zwar klingt "Damirs Schwur" wirklich gut und man kann sich denken, was er geschworen hat, allerdings wird mit der Schwur mit keinem Wort erwähnt.

Fazit:

Die Diamantkriegersaga ist fesselnd, überraschend und fantastisch. Ich vergebe ganz lar 4 von 5 Sternen.

Aufrecht und wachsam stand er am Ende des Ganges, mit dem Rücken zu mir, die Füße leicht auseinander gestellt, die rechte Hand an der Hüfte, als wolle er nach einem Schwert greifen können, wenn es nötig wurde - und blickte über die linke Schulter zu mir zurück.


~Pauline